12. Juli 2012

Konferenz der “European Students For Liberty” am 17. November in München, Deutschland

von Michael Landl

In Anbetracht der aktuellen Systemkrise wird heute deutlicher denn je, wie stark die Staatsgläubigkeit an den meisten europäischen Universitäten verwurzelt ist. Wir stehen vor dem Zusammenbruch „unserer“ Wohlfahrtssysteme und trotzdem hören Studenten ausschließlich von Lösungen, welche nur der Staat bereitstellen könne. Er wird als unser aller Heilsbringer dargestellt und gleichzeitig werden „die freien Märkte“ verteufelt. Staatlich verursachte Probleme sollen durch noch mehr Staat gelöst werden. Besonders deutlich ist dies am Beispiel der „Generationengerechtigkeit“ erkennbar. Die Jugend müsse das System aus Gerechtigkeitsgründen akzeptieren und darauf hoffen, in Zukunft selber von diesem zu profitieren. Doch wie am raschen Wachstum der „European Students For Liberty“ zu erkennen ist, verlieren mehr und mehr Studenten das Vertrauen in den Staat als Löser all unserer Pobleme.

Das Netzwerk der „European Students For Liberty“ wuchs innerhalb des Vergangenen Jahres auf über 105 liberale Studentengruppen aus 20 verschiedenen Ländern an. Zudem besuchten mehr als 220 Studenten im vergangenen Jahr unsere erste europäische Konferenz in Leuven (und dies ohne jegliche Subventionen!). Diese große Nachfrage hat uns dazu angespornt, liberale und libertäre Ideen in Form von Regionalen Konferenzen noch näher an die Studenten zu bringen. Wir veranstalten im Sommer bzw. Herbst eintägige Konferenzen in Vilnius, Belgrad, Stockholm und auch in München.

Die Konferenz in München wird am 17. November in deutscher Sprache an der Universität München abgehalten. Bereits jetzt haben uns prominente Redner, wie z.B. Professor Dr. Thorstein Polleit (Chief Economist, Degussa Goldhandel GmbH), Prinz Michael von Lichtenstein, Theobald Müller (Unternehmensgruppe TheoMüller), Jonathan Logan (Vice-President Cryptohippie Inc.), Karl Peter Schwarz (Korrespondent Frankfurter Allgemeine Zeitung) und Professor Kurt Leube (Stanford University) zugesagt.

Unser Ziel ist es, DIE Ressource für liberale Studenten zu werden, so dass wir mit einem umfangreichen Netzwerk und mit ausgeprägten Fähigkeiten dem etatistischen Zeitgeist entschlossen entgegenstehen können. Daher bieten wir Kontakte, Trainings und Ressourcen, wie z.B. kostenlose Bücher, Konferenzen oder Seminare im Internet an. Es ist großartig, wie viele Möglichkeiten und Gleichgesinnte es innerhalb Europas gibt. Wir wollen diese bündeln und zusammenbringen.

Was uns von bestehenden Strukturen unterscheidet ist unser Fokus. Wir nehmen kein Geld vom Staat an und sind nicht politisch tätig. Als „European Students For Liberty“ konzentrieren wir uns ausschließlich auf die Ideen der Freiheit, die akademischen Theorien und die Kommunikation derselben. Wir schreiben dabei niemanden vor, was der beste Weg zur Freiheit ist, sondern wollen genau darüber diskutieren.

Deshalb würden wir uns sehr freuen Sie und Euch in München begrüßen zu dürfen.

Informationen:

Michael Landl ist im Vorstand der European Students For Liberty tätig. Er arbeitete für das Austrian Economics Center in Wien und studiert International Affairs and Governance in St. Gallen. Sie können ihn unter der E-Mail mlandl@studentsforlibery.org erreichen.
Weiterführende Links:

  1. Dr. Hans Penner
    14. Juli 2012, 23:58 | #1

    Kopie zur Information

    =====================

    Dipl.-Chem. Dr. rer. nat. Hans Penner, Linkenheim-Hochstetten 13.07.2012

    Frau Bundeskanzler Dr. Angela Merkel

    Sehr geehrte Frau Dr. Merkel,

    bis zu Ihrem 35. Lebensjahr sind Sie unter einer Diktatur aufgewachsen, in der Sie auch
    politisch aktiv waren. Mit Sorge ist festzustellen, daß Sie als Bundeskanzler unseren
    freiheitlichen Rechtsstaat untergraben und die Soziale Marktwirtschaft abschaffen, ohne
    die es keinen Wohlstand für alle gibt.

    Ihre Absicht ist, das Grundgesetz zu beseitigen, um Deutschland als souveränen
    Rechtsstaat abzuschaffen und in einen europäischen Bundesstaat einzugliedern. Extrapoliert
    man die bisherigen Entwicklungen, wird dieser von Ihnen angestrebte Bundesstaat eine
    plutokratische Fiskal-Diktatur sein.

    Unter Ihrer Regierung sind die Staatsschulden von 1,5 Billionen Euro auf 2,1 Billionen
    Euro gestiegen, also auf 80 Prozent des Bruttoinlandsproduktes. Nach den Gesetzen der
    Europäischen Union sind jedoch nur 60 Prozent zugelassen.

    Mit Methoden, die möglicherweise die Grenzen der Legalität überschreiten (deshalb muß das
    Bundesverfassungsgericht eingeschaltet werden), versuchen Sie, den VERTRAG ZUR
    EINRICHTUNG DES EUROPÄISCHEN STABILITÄTSMECHANISMUS (ESM) durchzusetzen. Sie verschleiern,
    daß der ESM in Wirklichkeit eine mit 700 Milliarden Euro ausgestattete Bank mit dem Zweck
    ist, marode Banken korrupter Staaten zu sanieren.

    Bail-Out ist nach den Gesetzen der EU unzulässig, verhindert eine gesunde wirtschaftliche
    Enwicklung Europas und spaltet Europa. Wirtschafliche Stabilität wird durch Anpassung der
    Ausgaben an die Einnahmen erreicht, nicht durch Schuldenaufnahme, wie Sie
    fälschlicherweise meinen. In den Krisenländern betragen die Schulden der Banken 9
    Billionen Euro. Sie wollen, daß der deutsche Staat Risiken der Gläubiger dieser Banken
    übernimmt.

    Ihre Forderung nach einer europäischen Bankenaufsicht ist diametral entgegengesetzt zu
    Ihrer Forderung nach der ESM-Bank, die laut Vertrag eine Aufsicht nicht gestattet. Räume
    und Archive der ESM-Bank dürfen nicht inspiziert werden. Hinsichtlich der
    Darlehensvergabe durch die ESM-Bank hat der Bundestag lediglich Einfluß auf den deutschen
    Vertreter im ESM-Leitungsgremium, nicht aber auf die Entscheidungen des gesamten Gremiums.

    Sie haben den Bundestag dazu überredet, die ESM-Bank nach Anforderung mit 190 Milliarden
    Euro auszustatten, was als Schenkung zu bezeichnen ist. Daß dieser Betrag nicht im
    Bundeshaushalt erscheint, ist möglicherweise eine Bilanzfälschung. Trotzdem täuschen Sie
    der Bevölkerung vor, einen ausgeglichenen Haushalt anzustreben.

    Im Widerspruch zu wissenschaftlichen Erkenntnissen behaupten Sie eine Klimaschädlichkeit
    der Kohlendioxid-Emissionen. Auf dieser unhaltbaren These beruht die von Ihnen durch
    zwangswirtschaftliche Maßnahmen durchgesetzte Stromerzeugung mit unwirtschaftlichen
    Methoden. Die Folgen sind drastische Erhöhungen des Strompreises und eine Gefährdung der
    Stromversorgung. Der Industriestandort Deutschland ist dadurch gefährdet.
    Arbeitslosigkeit und Armut steigen.

    Unermeßlich ist der Schaden, den Sie durch die Vernichtung der deutschen Kerntechnik
    anrichten, für die es keine rationalen Gründe gibt. Im Interesse der deutschen
    Bevölkerung ist Ihre Politik nicht.

    Begründungen zu den vorgenannten Thesen siehe http://www.fachinfo. Gegen die Verbreitung dieses
    Schreibens, das auch im Internet steht unter http://www.fachinfo.eu/merkel.pdf, bestehen keine
    Einwände.

    In Sorge um die Zukunft der jungen Generation

    Hans Penner

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